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Was ich so mache

Finanzen

Hier dokumentiere ich wie viel Geld und welche Leistungen ich als Mitglied des Landtages Nordrhein­Westfalen erhalte. Ebenso protokolliere ich die Ausgaben, die im Zuge meiner Tätigkeit als Abgeordneter anfallen. Private Einnahmequellen habe ich keine weiteren. Diese Auflistung ist möglicherweise nicht frei von Fehlern. Sollte dir ein Fehler auffallen, melde dich bitte bei mir.

Die Inspiration für diese Seite habe ich von meinen Abgeordneten­Kollegen Michelle Marsching und Torsten Sommer.

Meine Bezüge als Mitglied des Landtages

Nach § 5 Abgeordnetengesetz NRW erhalte ich als MdL monatliche Abgeordnetenbezüge in Höhe von 8.612,00 €, sowie 2.114,00 € zur Finanzierung der Alters­ und Hinterbliebenenversorgung, die sofort an das Versorgungswerk der Mitglieder des Landtags Nordrhein­Westfalen abgeführt werden. Der Gesamtbetrag von 10.726,00 € ist zu versteuern.

Krankenversicherung

Meine private Krankenversicherung aus meiner Zeit als Berufsfeuerwehrmann vor der Mandatstätigkeit habe ich übernommen.. Als Rechnung ergibt sich damit für mich, dass ich für 50% meiner Krankheitskosten eine Versicherung abschließen muss. Diese kostet mich zur Zeit 165,71 Euro. Die anderen 50% werden von der Beihilfekasse übernommen.

Meine Bezüge als Mitglied des Landtages

Als Büroausstattung werden im Landtag ein Büroraum, zwei Schreibtische und zwei Bürostühle zur Verfügung gestellt. Als technische Ausstattung stehen jedem Landtagsmitglied drei PCs (davon mind. ein Laptop) sowie zwei Multifunktionsdrucker zur Verfügung. Die Ausstattung bleibt jederzeit Eigentum des Landtags. Verbrauchsmaterialien für die Drucker werden ebenfalls vom Landtag zur Verfügung gestellt. Kosten die durch die Anschaffung weitere Möbel (beispielsweise die Einrichtung im Wahlkreisbüro) weiteres Verbrauchsmaterial, Telekommunikationskosten, Porto, Literatur, etc. entstehen, zahle ich von der Abgeordnetendiät und betragen ca. 300,00 € pro Monat. Sonstige Ausstattung, wie z.B. PC, Speichermedien, Videokameras und Mikrofone für Videos und Podcasts, werden ebenfalls von mir getragen. Hier habe ich bisher ca 2.000 € ausgegeben Für die technische Seite meines Internetauftritts gebe ich im Monat im Durchschnitt ca. 50,00 € aus.

Wahlkreisbüro

Zusammen mit Dr. Joachim Paul betreibe ich ein Wahlkreisbüro(WKB) in Neuss. Abzüglich der Untervermietung (vKV Rhein Kreis Neuss 60 €) kostet mich das WKB 600,00 € im Monat. Die Einrichtungskosten lagen bei etwa 3.500,00 € pro Abgeordneten.

Persönliche Mitarbeiter

Für die persönliche Mitarbeiter stehen jedem MdL in NRW maximal 4.146,00 € zur Verfügung. Dieser Betrag wird von der Landtagsverwaltung direkt an den Mitarbeiter gezahlt. Zurzeit beschäftige ich zwei Mitarbeiter in Voll­ und Teilzeit.

Reisekosten

In NRW und für die direkte Fahrt von NRW nach Berlin kann ich die Züge der Deutschen Bahn kostenlos nutzen (1. Klasse). Für die Fahrten zwischen Wohnung und Bahnhof, sowie zwischen Bahnhof und Landtag nutze ich ein Ticket2000. Dieses Ticket2000 kostet mich im Firmenabo über den Landtag NRW 90,52 € im Monat. Alle sonstigen Reisekosten mit Auto, Taxi, per Flug oder Bahn zahle ich selbst, ebenso wie anfallende Hotelkosten, es sei denn es liegt eine Dienstreise vor.

Mandatsträgerabgaben

Monatlich spende ich insgesamt ca 300€ meiner Diät an verschiedene Gliederungen der Piratenpartei, sowie an verschiedene gemeinnützige Organisationen und Vereine. (siehe Unten) Gelegentlich unterstütze ich zusätzlich sinnvolle Crowdfunding Kampagnen.

Spenden, Geschenke und sonstige Vergünstigungen

Als Abgeordneter nehme ich keine Spenden, Geschenke und Vergünstigungen von Dritten an. Ausnahmen davon bilden die kostenlos an die Fraktionsmitglieder verschickten Zeitungen und Zeitschriften.

Nebeneinkünfte und Aufwandsentschädigungen

    Aufwandsentschädigung als „Sachkundiger Bürger“ im Kulturausschuss der Stadt Neuss:
  • 2014insgesamt 31,40€ + Fahrtkostenersatz 2,70€
  • Als stellv. Mitglied der Medienkommission der Landesanstalt für Medien NRW:
  • 2015 insgesamt 2.643,75 € an Aufwandsentschädigung inkl. Sitzungsgeld

Funktionen und Mitgliedschaften

Funktionen

  • Netzpolitischer Sprecher der Piratenfraktion im Landtag NRW
  • Kulturpolitischer Sprecher der Piratenfraktion im Landtag NRW
  • Sportpolitischer Sprecher der Piratenfraktion im Landtag NRW
  • Sprecher im Sportausschuss
  • Sprecher im Ausschuss für Kultur und Medien

Mitgliedschaften

  • Freifunk Rheinland e.V
  • fNordeingang Hackerspace Neuss e.V.
  • Chaos Computer Club e. V. (CCC)
  • Neusser Bienenzuchtverein 1895
  • Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Neuss e.V.
  • komba Gewerkschaft

VITA

  • Aus Oberschlesien nach Neuss

    Am 24. April 1983 wurde ich im Herzen von Oberschlesien in Piekary Śląskie als Sohn eines Bergmanns und einer Lehrerin geboren. 1988 wanderten meine Eltern zusammen mit mir nach Deutschland aus. Mein Vater hatte bereits familiäre Kontakte ins niederrheinische Neuss. Zuerst wohnten wir in dem ländlichen Stadtteil Rosellen, bevor wir im Zentrum von Neuss unser zu Hause fanden. Mittlerweile ist Neuss meine Heimat geworden, in der ich gerne lebe und mich nicht nur politisch engagiere.
  • Schulzeit

    Im Jahre 1990 besuchte ich die 1. Klasse der Katholischen „Münsterschule“ und ging 4 Jahre später auf die weiterführende Städtische Realschule Südstadt in Neuss, die ich im Jahre 2000 mit der Fachoberschulreife verließ. Anschließend besuchte ich zwei Jahre die Höhere Handelsschule auf der Neusser Weingartstraße. Im damals noch völlig neuen Fachbereich Multimedia beendete ich das Kapitel „Schule“ mit der Fachhochschulreife.
  • Meine Interessen

    Schon von Kindesbeinen an, bin ich sehr technikbegeistert. Mein Vater ist gelernter Elektriker und arbeitete in Polen als Steiger unter Tage. Zu Hause er ein absoluter Allrounder. Bei uns zu Hause wurde immer alles selbst repariert. Sei es die defekte Waschmaschine, das Radio oder der Fernseher. Meine erste, mir im Gedächtnis gebliebene Reparaturerfahrung war, als ich in Vaters schönen, leuchtend orangefarbenen Lötkolben fasste. Das war mit etwa 3 Jahren.Das Motto meines Vaters ist bis heute: „Alles was ein Mensch zusammengebaut hat, kann er beliebig auseinander und wieder zusammenbauen.“ Diese mir von Kindesbeinen an bekannte Einstellung sorgte dafür, dass mich interessierte _wie_ etwas funktioniert und ich Dinge hinterfrage. Durch die Möglichkeiten des Internet, konnte man diesen Wissensdurst stillen. Wenn man etwas erfahren wollte, musste man nicht mehr in die Bücherei fahren und danach suchen. Man musste sich nicht mehr darauf verlassen, was irgendwer, irgendwann zu irgendwas gesagt hat. Motiviert durch diesen Wissensdurst kam ich schon als Jugendlicher in Kontakt zu anderen nach Wissen durstenden Gleichgesinnten und fand mich in relativ früh in der Hackerszene wieder. So gehöre ich bis heute dem Chaos Computer Club an und bin Gründungsmitglied des ersten Neusser Hackerspace „fnordeingang“. Hier treffen sich Menschen um Dinge voneinander zu lernen, Wissen auszutauschen, Sachen zu reparieren oder völlig Neues zu schaffen. Viele revolutionäre Ideen und Produkte haben ihren Ursprung in Hackerspaces. Viele erfolgreiche Start-Ups sind diesem Umfeld entsprungen.
  • Persönliche IT-Entwicklungsgeschichte

    Woran ich mich noch sehr gut erinnern kann, ist meine erste Spielkonsole, die ich im Alter von 7 Jahren zum Geburtstag bekam. Es war der legendäre Atari 2600. Wer kennt ihn nicht? Packman, den Nimmersatten „Puck“ der sich durch alle Gegner gefressen hat, wurde zu einem Maskottchen in meinem Kinderzimmer. Mit 11 Jahren, genauer gesagt im Jahre 1994, bekam ich meinen ersten eigenen Heimcomputer, einen Amiga 1200. Ein Jahr später rüstete ich auf den ersten Personal Computer - ,kurz PC genannt, auf. Es war ein Pentium 90, den ich heute noch, wie viele andere der Retro-Reliquien meiner Kindheit, besitze. Meine IT-Interessen nahmen schon immer einen großen Teil meiner Freizeit ein, allerdings wurden sie nie Bestandteil meines beruflichen Alltags.
  • Meine Berufe

    Von 2002 bis 2003 absolvierte ich den Zivildient beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Neuss. Hier war ich als Rettungssanitäter auf der Rettungswache in Neuss-Reuschenberg tätig. Dem Zivildienst schloss ich eine Berufsausbildung zum Rettungsassistenten an. Bis 2007 war ich dann als solcher beim DRK in Neuss beschäftigt. Von 2008 bis 2009 machte ich bei der Berufsfeuerwehr in Köln meine Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann. Anschließend war ich bei der Berufsfeuerwehr in Dormagen beschäftigt. Für mich persönlich hat es immer einen hohen Stellenwert gehabt, Menschen zu helfen, Dinge anzupacken und auf Missstände nicht nur aufmerksam zu machen, sondern sie auch zu beseitigen.
  • Das mit der Politik

    Diese Einstellung, die man durchaus politisch nennen kann, führte dazu, dass ich im Jahre 2006 eine stille Tätigkeit im Dunstkreis des „AK Vorrat“ ausübte. Der AK Vorratsdatenspeicherung war eine lose Gruppierung die sich im Netz als Antwort auf die EG-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung gegründet hatte. Nach der Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung gewinnt dieser AK Vorrat wieder mehr an Bedeutung Mitte 2008 hatte ich dann meinen ersten Kontakt zur Piratenpartei, der ich ein halbes Jahr später aus Überzeugung beitrat. Bis Dato hatten die etablierten Parteien, diesem „Neuland“ Internet und den politischen Bewegungen die daraus entstanden, wie beispielsweise dem Chaos Communication Club, keine große Beachtung geschenkt. Dieses Alleinstellungsmerkmal und das Versprechen eines anderen, neuen Politikstils, dem ich auch heute noch stark verbunden bin, führte dazu, dass wir Piraten bei der Landtagswahl im Mai 2012 mit einem grandiosen Wahlergebnis von 7,8% in den nordrhein-westfälischen Landtag einzogen. Als Wahlkampfkoordinator und einer der Spitzenkandidaten, hatte ich maßgeblich eine wichtige Schlüsselfunktion eingenommen. Anfänglich als stellvertretender Fraktionsvorsitzender, fungiere ich heute als Sport- und Kulturpolitischer Sprecher für meine Fraktion und natürlich für Euch. Ich bin Mitglied im Kultur und Medien-, sowie Sportausschuss und agiere im Innen- und Gesundheitsbereich aufgrund meiner praktischen Erfahrungen als Rettungsassistent und Berufsfeuerwehrmann.
  • Und sonst so?

    Bis heute wohne und lebe ich in Neuss. Ich bin mit Neuss und seiner Kultur und Brauchtümern sehr stark verbunden. Als aktives Mitglied in zwei Schützenzügen (Neuss & Holzheim) bin ich zu einem Teil dieser/meiner Stadt geworden. Meine Die Erholung vom Alltag suche ich seit Jahren als aktiver Imker und nenne drei Bienenvölker mein Eigen. Außerdem bin ich Gründungsmitglied des gemeinnützigen Freifunk Rheinland e.V. - die Vision ein freies, dezentrales Datenbürgernetz, fest in den Händen der Menschen einer Stadt aufzubauen, treibt mich an. Internetinfrastruktur in den Händen der Allgemeinheit wird in Zukunft eine wichtige Rolle zum Erhalt unserer Demokratie spielen. Umso wichtiger ist es, dass das Internet frei und unzensiert bleibt. Wissen ist Macht, und diese Macht gehört uns Allen!